Am Freitag müssen die Österreicher noch zur Arbeit, doch zeitgleich beginnt bereits der Starkregen. Auch am Wochenende müssen viele notgedrungen aus dem Haus, obwohl vielerorts mit Überflutungen gerechnet wird. Besonders auf den Straßen kann das zur echten Gefahr werden – Stichwort Aquaplaning.
"Man spricht dann vom sogenannten 'Aufschwimmen' der Reifen. Das Fahrzeug verliert also den direkten Kontakt zur Fahrbahn. Kein Auto ist dann noch lenkbar", erklärt Roland Frisch, Chefinstruktor Pkw der ÖAMTC Fahrtechnik. Bereits ab einer Geschwindigkeit von 80 km/h steigt die Gefahr von Aquaplaning deutlich an. "Grundsätzlich gilt: Je schlechter das Profil und je breiter die Reifen, desto eher kommt es zu Aquaplaning", so Frisch.
"In einer solchen Situation ist es wichtig, Ruhe zu bewahren, in Fahrtrichtung zu lenken und gleichzeitig aufs Kupplungspedal zu treten. Ruckartige Bremsmanöver sollten möglichst vermieden werden. Zwar ist eine Notbremsung in so einer Situation dank ABS deutlich harmloser als noch mit älteren Autos, dennoch steigt die Unfallgefahr rapide an."