Wirtschaft

Das studieren unsere Jugendlichen

Heute Redaktion
Teilen

Zu den beliebtesten Studienfächern zählen Jus, Wirtschaft und Anglistik & Amerikanistik. Publizistik und Psychologie haben in der Beliebtheitsskala verloren.

Zu den beliebtesten Studienfächern zählen Jus, Wirtschaft und Anglistik & Amerikanistik. Publizistik und Psychologie haben in der Beliebtheitsskala verloren.

Mit 4.488 ordentlichen Studierenden im ersten Semester sind die Rechtswissenschaften unter unseren Jugendlichen am beliebtesten. Auf Platz zwei landeten demnach die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (4.220), auf Platz drei folgen mit großem Abstand Anglistik und Amerikanistik (2.585).

Auf mehr als 2.000 Erstsemestrige kamen im vergangenen Wintersemester außerdem noch Pädagogik (2.311), Deutsche Philologie (2.209), Architektur (2.071), Geschichte (2.012) und Biologie (2.001). In den Top Ten klassierten sich außerdem noch Informatik (1.982) und Wirtschaftsrecht (1.719).

Die weitere Rangliste:

Wirtschaftswissenschaften (1.636)
Psychologie (1.624)
Geografie bzw. Humanmedizin (je 1.584)
Übersetzen und Dolmetschen (1.426)
Betriebswirtschaft (1.395)
Publizistik und Kommunikationswissenschaften (1.307)
Mathematik (1.215)
Politikwissenschaft (1.183)
Pharmazie (1.157)

Jus überholt Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Dabei zeigen sich durchaus Unterschiede zu einer ähnlichen Aufstellung aus dem Studienjahr 2009/10: Demnach haben die Rechtswissenschaften die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften überholt.



Publizistik und Psychologie haben durch die Implementierung von Aufnahmetests deutlich verloren, zu den Gewinnern zählen die Anglistik und Amerikanistik, die Deutsche Philologie, Geschichte, Architektur und Informatik.
Aus den Top 20 herausgefallen sind Soziologie, Theater-, Film- und Medienwissenschaft, neu dazugekommen Mathematik und Geografie. Einzelne Studienrichtungen werden freilich nicht an allen österreichischen Universitäten angeboten.
Zugangsbeschränkung für „Massenfächer“?

Wie viele Plätze es insgesamt künftig an den Universitäten geben soll, ist strittig und wird derzeit bei den Verhandlungen zur künftig geplanten Studienplatzfinanzierung zwischen Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (ÖVP) und SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl verhandelt. Dabei konnte sich zuletzt auch die SPÖ Zugangsbeschränkungen für „Massenfächer“ vorstellen.
Der Minister und die SPÖ sind sich aber einig, dass es nicht weniger Studenten als bisher geben soll. Heinrich Schmidinger, Chef der Rektorenkonferenz (uniko), warnte indes, dass bereits eine Festschreibung der derzeitigen Studienanfängerzahlen für manche Unis einen GAU bedeuten könnte.