Am Dienstag erhängte sich der Shootingstar der Porno-Branche in seiner eigenen Wohnung. Das war nur jedoch nur der Schlusspunkt eines langen Leidensweges.
August Ames war hübsch, jung und wurde von der halben Männerwelt begehrt. Dennoch litt sie unter massiven Depressionen, die sie offenbar letzten Endes zum Selbstmord zwangen.
Bereits vor Monaten gestand die 23-Jährige in einem Podcast, dass ihre Psyche ihr an manchen Tagen so zu schaffen macht, dass sie nicht aus dem Bett kommt. Ihre Drehtermine sagte sie deshalb immer wieder ab.
Missbrauch im Babysitter-Job
Grund für ihre Depressionen: Eine traumatische Kindheit. Sie gab an, als junges Mädchen immer wieder von ihrem Großvater sexuell missbraucht worden zu sein. Sie fasste sogar ihren Mut zusammen und erzählte ihrem Vater davon - vergeblich. Dieser glaubte ihr nicht, stellte sie als Lügnerin dar. Mit 12 Jahren schickte er Ames von zu Hause weg und steckte sie in eine Wohngruppe für Kinder.
Bei Missbrauchsfällen in der Familie soll es aber nicht geblieben sein: Mit 15 Jahren machte sie Babysitter-Jobs. Dort soll der Vater eines Kindes aufgefordert haben sich nackt auszuziehen. Als Gegenleistung habe sie Kokain erhalten.
Hass im Netz
Therapie bekam sie nicht, obwohl sie danach gesucht habe. Therapeuten wiesen sie aufgrund ihres Berufes angeblich immer wieder ab.
Kurz vor ihrem Tod habe sie sich noch ein letztes Mal mit ihrem Vater aussprechen wollen. Dieser habe aber nichts von ihr wissen wollen.
Kurz vor dem Suizid hagelte es für das Porno-Sternchen einen Shitstorm im Netz. Sie postete, dass sie es ablehnen würde, Sex-Szenen mit Darstellern aus Schwulen-Pornos zu drehen. Die Gründe seien gesundheitlicher Natur. Ihre Follower stellten sie jedoch als Homophob dar. Ob dieser Hass aus dem Netz sie letztendlich zum Selbstmord bleibt wohl ein Rätsel.
Suizidgedanken? Holen Sie sich Hilfe, es gibt sie.
In der Regel berichten wir nicht über Selbsttötungen - außer, Suizide erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit.
Wenn Sie unter Selbstmord-Gedanken, oder Depressionen leiden, dann kontaktieren Sie die Telefonseelsorge:
Tel.: 142, täglich 0-24 Uhr (red)