11 Tote: Hanau-Killer hatte Kontakt zu NÖ-Coach

Elf Menschen mussten in Hanau (D) durch die Hand eines rechtsradikalen Schützen (43) sterben. Der Bankkaufmann hatte vorher um spirituelle Hilfe in Niederösterreich angesucht.

Bereits am 13. Dezember hatte Mentaltrainer Bernd Gloggnitzer aus Ternitz (Bezirk Neunkirchen) eine E-Mail des mutmaßlichen Killers (Anm.: „Heute" nennt Namen bewußt nicht) erhalten: „Ich sei ihm von einem Detektiv empfohlen worden. Er wollte Antworten auf Fragen rund um Geheimdienste und Verschwörungen."

Der 36-jährige Niederösterreicher legte die Mail unter der Kategorie „Spinner" ab, doch der Banker urgierte drei Mal nach, zuletzt am Dreikönigstag. Zwei Mal antwortete Gloggnitzer, zunächst höflich, dann bestimmt: „Ich machte ihm klar, dass ich ihm nicht helfen könne. Er schickte mir sogar seine Anzeige gegen unbekannte Geheimdienste", so der Niederösterreicher im Telefonat mit "Heute".

Trainer war geschockt

Als der Mentaltrainer (betreibt übrigens Remote Viewing Institute) dann aus den Medien vom Blutbad erfuhr, wurde dem Coach ganz flau im Magen.

Wie berichtet soll der 43-jährige Deutsche vor einer Shisha-Bar, einem Kiosk und in seiner Wohnung elf Menschen, vorwiegend kurdischstämmig, erschossen haben.

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