Datenfalle für Drogendealer

Im Kampf gegen die länderübergreifende Drogenkriminalität setzt jetzt Oberösterreichs Sicherheitsdirektor Alois Lißl einen Paukenschlag: Ärzte und Apotheker, die Drogenersatzstoffe an Süchtige weitergeben, sollen ins feingesponnene Datennetz der Exekutive eingebunden werden!

Sicherheitsdirektor Lißl umreißt die Problematik: So können Suchtgiftabhängige nach geltender Rechtslage mit einem gültigen Rezept 28 Tage lang die am Schwarzmarkt gefragten Drogenersatzstoffe erwerben. Bundesweit. Was dazu führt, dass Junkies Apotheken in ganz Österreich abklappern, so das Vielfache der für den Eigenbedarf erlaubten Drogenersatzmenge erwerben - und weiterverkaufen!

Nach mehreren Todesfällen im Suchtgiftmilieu will Lißl dieses Schlupfloch schließen: Ärzte und Pharmazeuten sollen verpflichtet werden, die Abgabe von Drogen sofort in den Polizei-Computer einzuspeichern.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen