Dauerstau rund um die MaHü: Zeit für Lösung

Kein Tag vergeht, an dem Neubaus Bezirksvorsteher Thomas Blimlinger nicht ein Mail mit Fotos von den Staus in den MaHü-Seitengassen erhält. Absender ist ein erzürnter Anrainer aus der Burggasse. Auf eine Antwort des Grünen wartet er - bisher - vergeblich.

Kein Tag vergeht, an dem Neubaus Bezirksvorsteher Thomas Blimlinger nicht ein Mail mit Fotos von den Staus in den MaHü-Seitengassen erhält. Absender ist ein erzürnter Anrainer aus der Burggasse. Auf eine Antwort des Grünen wartet er – bisher – vergeblich.

"Wann ziehen Sie die Reißleine und beenden Ihr missglücktes Experiment, unter dem Tausende Menschen leiden?" "Rechnen Sie schon mit einer Klage wegen vorsätzlicher Gesundheitsgefährdung?" "Sagen Sie, wann Sie die Menschen von diesem Wahnsinn befreien!" Der Inhalt der E-Mails an Bezirkschef Thomas Blimlinger ist alles andere als freundlich. Doch der Stau in den Seitengassen der MaHü treibt Anrainer Andreas W. zu diesem Schritt.

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Er beklagt, dass die Autoschlangen Tag für Tag von 8 bis 19.30 Uhr die Umgebung verstopfen. Nachdem sich Blimlinger bereits im Vorfeld der Umgestaltung hitzige Gefechte mit W. geliefert hatte, herrscht mittlerweile Funkstille: "Ich warte bis heute auf eine Antwort des Bezirkschefs." Unterdessen hat Bürgermeister Michael Häupl (SP) seiner grünen Vize Maria Vassilakou ein Ultimatum gestellt.

Bis Ende dieser Woche müsse sie eine Lösung für drei Problembereiche finden: die Route des 13A, die Querungsverbote und zu schnell fahrende Pedalritter. Diese Rad-Rowdys will Vassilakou übrigens durch neue Sitzgelegenheiten in der Fußgängerzone einbremsen, kündigte sie an.

bob

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