Davon macht Hamilton den Formel-1-Verbleib abhängig

Lewis Hamilton macht seinen Formel-1-Verbleib von der FIA-Untersuchung abhängig.
Lewis Hamilton macht seinen Formel-1-Verbleib von der FIA-Untersuchung abhängig.Imago Images
Hängt Lewis Hamilton den Formel-1-Helm an den Nagel? Der Brite hat weiterhin nicht bestätigt, auch 2022 in der "Königsklasse" zu starten. 

Seit nunmehr einem Monat herrscht rund um Hamilton Funkstille. Der Brite hat sich in den sozialen Netzwerken seit 12. Dezember, dem Finale der abgelaufenen Formel-1-Meisterschaft mit dem Großen Preis von Abu Dhabi, der erst in der letzten Runde zugunsten von Red-Bull-Ass Max Verstappen entschieden wurde, nicht mehr zu Wort gemeldet. Stattdessen strich der Brite alle, denen er folgte, aus seinem Instagram-Profil. Also auch seinen Arbeitgeber Mercedes oder den offiziellen Formel-1-Account. 

Das sorgte freilich für neue Spekulationen, der Siebenfach-Weltmeister könnte nach dem Herzschlag-Finale tatsächlich frustriert abtreten. Dazu passt auch, dass Mercedes-Teamchef Toto Wolff nach dem Großen Preis von Abu Dhabi berichtete, Hamilton sei "desillusioniert". 

Hamilton wartet Untersuchung ab

Bisher kam jedenfalls weder ein Bekenntnis zur Formel 1, noch ein Rücktritt. Stattdessen wolle sich der seit kurzem 37-Jährige weiter Zeit lassen. Hamilton möchte erst über ein Antreten in der Saison 2022 entscheiden, wenn die FIA die Vorkommnisse rund um das Finale der abgelaufenen Saison aufgearbeitet habe, berichtet die "BBC". Hamilton habe sein Vertrauen in die Entscheidungsträger des Motorsport-Weltverbandes verloren. 

Der frisch gewählte FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem kündigte jedenfalls bereits an, die Ereignisse des Rennens in Abu Dhabi mit einer internen Untersuchung aufarbeiten zu wollen. Den Berichten zufolge wolle der Weltverband Hamiltons Vertrauen wieder zurückgewinnen, der Brite allerdings "etwas Handfestes" sehen. 

Mercedes-Protest nach WM-Finale

Beim Großen Preis von Abu Dhabi wurde die Formel-1-Meisterschaft erst in der letzten Runde nach einer umstrittenen Safety-Car-Phase entschieden. Rennleiter Michael Masi hatte zunächst den überrundeten Autos das Zurückrunden untersagt, nach Interventionen von Red Bull lediglich den Piloten, die zwischen Hamilton und Verstappen lagen, das Zurückrunden erlaubt. Außerdem kam das Safety Car in derselben Runde an die Box - beides ist höchst umstritten. Mit neuen Reifen überholte Verstappen schließlich in der letzten Runde seinen WM-Rivalen. 

Mercedes protestierte schließlich gegen das Vorgehen der Rennleitung, blitzte damit jedoch ab und akzeptierte schließlich die Titel-Entscheidung. 

Hamiltons Vertrag läuft jedenfalls noch bis 2023. Ein vorzeitiger Abschied wäre trotzdem möglich. In den nächsten Wochen wird der Brite schließlich eine Entscheidung treffen müssen. Denn ab dem 23. Februar stehen die Testfahrten für die neue Saison auf dem Programm. Das Auftaktrennen steigt dann am 20. März in Bahrain. 

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