Davor geht selbst Schröder in die Knie

Albertina-Chef Klaus Albrecht Schröder vor einem Werk von Cindy Sherman
Albertina-Chef Klaus Albrecht Schröder vor einem Werk von Cindy ShermanHelmut Graf
Exklusive Führung mit Albertina-Chef Schröder

Noch steht das Clown-Foto von Cindy Sherman auf dem Boden. Ab heute hängt es aber in der Albertina-Ausstellung "American Photography" schon an der Wand. Dann müssen Sie die 180 Meisterwerke nicht kniend betrachten, wie Albertina-Chef Klaus Albrecht Schröder während des Aufbaus.

"Auf dem Gebiet der Fotografie hat Amerika schon vorher die Weltherrschaft übernommen."

In der bildenden Kunst hatte Paris bis zum zweiten Weltkrieg die Nase vorn, dann hat Amerika übernommen. In der Fotografie war das laut dem Generaldirektor Schröder anders: "Auf dem Gebiet der Fotografie hat Amerika schon vorher die Weltherrschaft übernommen", erklärt er die Brisanz der Ausstellung.

Street Photography und Farbfotos

Vor allem der Trend, die Straße zu fotografieren, sei mit Unterstützung von Europäern aus Amerika gekommen. "Man hat das gewöhnliche Alltagsleben als bildwürdig erkannt und hier eine Tradition eröffnet, die es so in Europa nicht gegeben hat: Street Photography.", sagt Schröder. Auch die Farbfotografie wurde dort in die Kunstwelt gehoben, da zuvor nur Schwarz-Weiß-Aufnahmen als künstlerisch gegolten haben. 

Klaus-Albrecht Schröder zeigt seine Lieblingswerke vorab im Video

Im "Heute"-Interview führt Generaldirektor Schröder exklusiv vor Eröffnung der Ausstellung durch "American Photography" und zeigt seine liebsten Werke.

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