Formel 1

Deal vor Abschluss: Bei diesem F1-Team steigt Audi ein

Jetzt könnte es ganz schnell gehen. Audi wird in die Formel 1 einsteigen, die Bekanntgabe soll Medienberichten zufolge unmittelbar bevorstehen.
Heute Redaktion
24.08.2022, 09:18
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Schon seit Monaten halten sich die Gerüchte hartnäckig. Der VW-Konzern wird gleich zwei Marken in die Formel 1 bringen. Porsche wird bei Red Bull einsteigen, die Hälfte des Teams übernehmen. Das ist durch die Kartellbehörde Marokkos an die Öffentlichkeit gelangt. Porsche wird mit der Gültigkeit des neuen Motoren-Reglements ab 2026 gemeinsam mit Red Bull Powertrains die Triebwerke des Rennstalls fertigen.

Über den Audi-Einstieg gab es zuletzt viele Spekulationen. Vor allem zwei Teams wurden mit dem deutschen Autobauer in Verbindung gebracht: McLaren und das Sauber-Team, das aktuell unter dem Namen Alfa Romeo in der Motorsport-"Königsklasse" aktiv ist. Den Kontakt zu McLaren stellte Ex-Pilot Gerhard Berger her. Zu einer Einigung kam es allerdings nicht. Stattdessen steht die Partnerschaft des VW-Autobauers mit Sauber unmittelbar vor der Bekanntgabe, wie "Motorsport-Total.com" berichtet. Gespräche mit Aston Martin und Williams verliefen im Sand.

Bekanntgabe am Wochenende?

Mit Sauber soll man nun allerdings unmittelbar vor der Einigung stehen. Zumindest wird im Fahrerlager hinter vorgehaltener Hand spekuliert, dass es bereits am kommenden Wochenende rund um den Grand Prix in Spa zur offiziellen Bekanntgabe kommen könnte. Am 16. August wurde offiziell das Motorenreglement für 2026 festgelegt, erst danach werde der VW-Konzern entscheiden, hieß es stets. Nun kann es also schnell gehen.

Ende 2021 versuchte Michael Andretti, den Sauber-Rennstall für 350 Millionen Euro zu übernehmen. Die Verhandlungen scheiterten allerdings, weil Eigentümer Finn Rausing auf den Teamstandort im Schweizer Ort Hinwil und die Arbeitsplätze dort bestand.

Nun sickerte dem Bericht zufolge durch, dass Audi 75 Prozent der Teamanteile erwerben möchte, Rausing weiterhin Teil des Rennstalls sein soll. Das Angebot soll jedenfalls besser sein als das 2021 abgelehnte Andretti-Offert. Die Chassis würden demnach weiterhin in Hinwil gebaut, während die Audi-Motoren in Deutschland entstehen sollen.

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