Dealer bot Ermittler fünf Kilo Kokain an

Blöd gelaufen: Ein 39-Jähriger bot verdeckten Ermittlern fünf Kilo Kokain an. Nun wurde dem Dealer am Mittwoch im Landesgericht Eisenstadt der Prozess gemacht. Das Gericht verurteilte ihn zu zweieinhalb Jahren Haft.

Blöd gelaufen: Ein 39-Jähriger bot einem verdeckten Ermittler fünf Kilo Kokain an. Nun wurde dem Dealer am Mittwoch im Landesgericht Eisenstadt der Prozess gemacht. Das Gericht verurteilte ihn zu zweieinhalb Jahren Haft.

Der Angeklagte stellte sich selbst gerne als "großen Zampano" dar, der kiloweise Kokain beschaffen könne. Sein Verteidiger wies aber darauf hin, dass er dies nur gesagt hätte, weil ihn der verdeckte Fahnder unter Druck gesetzt hätte. Eigentlich meinte der 39-Jährige, dass er sehen werde, ob er Kokain zum Verkauf auftreiben könnte.

Der Ermittler kontaktierten den Dealer deshalb insgesamt elfmal persönlich und telefonisch. Daraufhin wurden ihm die Drogen zum Kilopreis von 55.000 Euro angeboten. Auf diesen Preis sei der Angeklagte gekommen, weil er sich in Mazedonien und in der Slowakei erkundigt habe.

Doch die Übergabe sei nie erfolgt: "Offensichtlich hat er das nicht aufstellen können", meinte der Ankläger, der unter Ausschluss der Öffentlichkeit befragt wurde.

"Tut mir leid"

"Wenn das strafbar ist, was ich getan habe, bekenne ich mich schuldig. Das tut mir leid", zeigte sich der 39-Jährige zerknirscht.

Das Gericht verurteilte den Mann zu zweieinhalb Jahren Haft, das Urteil ist aber nicht rechtskräftig.

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