Dealer bunkerte 250.000 Euro in Konservendosen

Beamten des Landeskriminalamts Wien gelang die Festnahme eines 48-jährigen Österreichers, nachdem er eine größere Menge an Kokain für 7.500 Euro verkauft hatte.

Im Anschluss an die Festnahme wurden am 22. November diverse Hausdurchsuchungen durchgeführt, darunter auch in der Quellenstraße in Wien-Favoriten und der Gemeinde Ebergassing (NÖ).

Dabei stießen die Beamten auf ein Vermögen in Bargeld. Insgesamt wurden rund 250.000 Euro sichergestellt, die zum Großteil in Konservendosen versteckt waren. Die eingesetzten Suchtmittelspürhunde erschnüffelten zudem rund 440 Gramm Kokain.

In den Liegenschaften wurden außerdem noch Faustfeuerwaffen und Munition aufgefunden und sichergestellt. Hierbei handelte es sich teilweise um in Österreich verbotene Expansivmunition. Dabei handelt es sich um Hohlspitzengeschosse, die bei einem Treffer "aufpilzen" und so um ein Vielfaches größere Wunden reißen können.

Für den Besitz dieser Waffen konnte der Verdächtige keine Berechtigungsnachweise vorweisen. Es erfolgen Anzeigen nach dem Suchtmittel- sowie dem Waffengesetz. Ein vorläufiges Waffenverbot wurde ausgesprochen.

Der Beschuldigte machte gegenüber der Polizei bislang keine Angaben. Die Ermittlungen bezüglich der Herkunft der Drogen sowie der zurzeit 50 bekannten Abnehmer sind im Gange.

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