Aktuell warnt der Paketdienst DHL auf Twitter wieder vor Betrugsversuchen. Der Schwindel läuft immer nach einem ähnlichen Muster ab: Per SMS wird angekündigt, ein Paket warte am Zoll. Um dieses zu erhalten, solle man entweder Geld bezahlen oder ein Datenformular ausfüllen. Vermehrtes Online-Shopping im Lockdown bietet momentan besonders fruchtbaren Boden für die Betrugsmasche.
Die Betrugs-SMS und Emails sind aber keine Neuheit. Seit ein paar Jahren wird immer wieder davor gewarnt. Online-User vermuten dahinter das massive Datenleck von Facebook, das am Wochenende öffentlich wurde. Hier wurden unter anderem hunderte Millionen privater Handynummern von Hackern erbeutet.
Ein Twitter-User kommentierte: "Bekomme auch mehrere am Tag. Frage mich, wie meine Nummer in diesen Spam-Verteiler gekommen ist...", worauf ein zweiter antwortete: "Ich auch. Was mir auffällt ist, dass es erst mit den netten kleinen Datenleck bei Facebook begann."