Demente Patientin (57) nach Sturz in Bach reanimiert

Eine 57-jährige Heimbewohnerin ist am Montag im Kärntner Moosburg in einen Bach gestürzt. Eine Zeugin eilte zur Hilfe, vier Pflegekräfte reanimierten die Frau. Die Familie erhebt schwere Vorwürfe gegen das Heim.

Die schwer demente Frau verschwand am Vormittag aus dem Heim. Pflegehelfer suchten nach ihr, eine Nachbarin sah die Frau plötzlich im Bachbett im Park nahe des Heims liegen. Die Bewohnerin dürfte mit dem Kopf aufgeschlagen und bewusstlos geworden sein.

Die Zeugin zog die regungslose Frau aus dem Bach. Nach erfolgreicher Reanimation wurde sie vom Rettungshubschrauber RK 1 in das Klinikum Klagenfurt geflogen und dort in künstlichen Tiefschlaf versetzt.

Der Sohn der 57-Jährigen kündigte an, einen Rechtsanwalt einzuschalten. Die Heimleitung weist die Vorwürfe zurück, es besteht zwar Fürsorge- und Sorgfaltspflicht, jedoch keine Aufsichtspflicht. Die Polizei ermittelt nun, wie die Frau, die laut Heimleitung nicht ohne Weiteres in der Lage ist, das Haus selbstständig zu verlassen, unbemerkt aus dem Heim verschwinden konnte.

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