Demo gegen Asylpolitik legt heute Innenstadt lahm

Unter dem Slogan "Flüchtlinge willkommen, Nein zur Festung Europa #M19" findet am Samstag eine Demonstration am Wiener Karlsplatz gegen die Asylpolitik statt. Eine stundenlange Ringsperre ist die Folge.

Unter dem Slogan "Flüchtlinge willkommen, Nein zur Festung Europa #M19" fand am Samstag in Wien eine Demonstration gegen die derzeitige mit Tausenden von Teilnehmern statt. Eine stundenlange Ringsperre war die Folge. 

Die Polizei sprach von 6.000 Teilnehmern, die am Samstag friedlich gegen die europäische Asylpolitik und die Grenzschließungen demonstrierten. NGOs wie Amnesty International und SOS Mitmensch waren ebenso vertreten wie die Grünen oder die VSStÖ.

Nach der Auftaktkundgebung am Karlsplatz marschierten die Demonstranten über den Ring zum Parlament. Dort legten sie als Mahnmal an die im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtlinge Schlauchboote auf den Boden. Die Teilnehmer forderten Menschenrechte für Flüchtlinge und einen Abbau der Grenzen ein. Auch die Zustände im Lager Idomeni in Griechenland wurden angeprangert. 

Nicht nur in Wien wurde protestiert. In mehreren Städten in der EU gingen Menschen gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Islamophobie und Antisemitismus auf die Straße und forderten menschenwürdige Behandlung von Flüchtlingen ein.

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