Demo gegen Frei.Wild-Konzert blieb friedlich

Die Demonstration gegen das Graz-Konzert der höchst umstrittenen Südtiroler Band Frei.Wild ist am Freitag ohne Zwischenfälle verlaufen. Etwa 60 Demonstranten mit Transparenten und Megafon zogen vom Stadthalleneingang zum Tor beim Freigelände. Ein ebenso starkes Polizeiaufgebot trennte die Protestierer von den Konzertbesuchern.

Die Demonstration der höchst umstrittenen Südtiroler Band Frei.Wild ist am Freitag ohne Zwischenfälle verlaufen. Etwa 60 Demonstranten mit Transparenten und Megafon zogen vom Stadthalleneingang zum Tor beim Freigelände. Ein ebenso starkes Polizeiaufgebot trennte die Protestierer von den Konzertbesuchern.

Zu Zwischenfällen kam es vorerst nicht - die kräftigen Niederschläge kühlten laut einem Polizisten die Gemüter. Zum Teil waren die Konzertbesucher nicht von den Manifestanten zu unterscheiden, dunkel geleidet, Bierdose in der Hand und eigenwilliger Haartracht.

Mit Sprechchören duellierte man sich dann vor dem Eingang zum Freigelände verbal über die Absperrgitter der Polizei hinweg. Die Einsatzkräfte vergrößerten anschließend den Abstand zwischen den beiden Gruppen.

Fans und Gegner blieben auf Distanz

Wirkliche Aggressivität lag nicht in der Luft - schon zuvor hatten sich Gegner des Konzerts und Besucher unter dem Stadthallen-Vordach gegenseitig höflich ignoriert. Unter den Besuchern, die schon rund eine Stunde vor Einlass warteten, waren viele Jugendliche mit Frei.Wild-Konzert-T-Shirts und Lederhosen. Einige hatten eine Tiroler Fahne dabei.

Ein junger Mann erklärte auf die Frage, was er von der Demo halte: "Ich will die spielen hören und mit meinen Freunden vorher und nachher einen trinken". Dass er deshalb "von den Medien und denen da drüben gleich ins Nazi-Eck gestellt wird, stinkt mir".

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