Ringsperre und Staus wegen Demo gegen Kickl

Am Mittwoch wird gegen Kickl demonstriert. Hier ein Bild der letzten Donnerstagsdemo vom 1. November.
Am Mittwoch wird gegen Kickl demonstriert. Hier ein Bild der letzten Donnerstagsdemo vom 1. November.Bild: Video3
Am Mittwochabend wird gegen die Politik von Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) demonstriert. Es gibt eine Ringsperre, Staus sind zu erwarten.

Am Mittwochabend ruft die "Linkswende jetzt" zum Protest gegen FPÖ-Minister Herbert Kickl auf. Um 18 Uhr treffen sich die Demoteilnehmer beim Schottentor, um dann über den Universitätsring über die Ringstraße bis zum Burgtor und weiter zum Minoritenplatz zu marschieren.

Verkehrschaos vorprogrammiert

Die Demo wird die Geduld der Autofahrer wohl auf eine harte Probe stellen. Die Ringstraße wird laut ÖAMTC ab etwa 18.30 Uhr zwischen Operngasse und Schottengasse für den Verkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Zweierlinie.

Staus werden am Ring, der Zweierlinie, entlang des Donaukanals sowie auf sämtlichen Zufahrten zur Innenstadt nicht ausbleiben. Es wird empfohlen, sehr großräumig auszuweichen.

Gegen harte Asylpolitik

Knapp 900 Personen haben via Facebook angekündigt, an der Demo teilzunehmen. Mehr als 8.000 haben ihr Interesse daran kundgetan. Grund für den Protest ist jedenfalls die umstrittene Politik des Innenministers, u.a. in Sachen Migration und Pressefreiheit.

"Kickl ist mit seiner Abschottungspolitik und Kriminalisierung von NGOs mitverantwortlich für den Massenmord an Flüchtlingen im Mittelmeer. Er lässt Menschen in Kriegsgebiete wie Afghanistan deportieren und betreibt widerliche Hetze gegen Muslime. Er tritt die Pressefreiheit mit Füßen. Er baut den Staat nach seinem Gutdünken um (Stichwort Skandal im Verfassungsschutz) und setzt seine antisemitischen Burschenschafter in führende Positionen", heißt es auf der Facebook-Seite zur Veranstaltung.

(red)

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