Der Schlepper-Prozess, der am 17. März in Wiener Neustadt begonnen hat, sorgt für Aufregung. Am Dienstag gingen Verfechter der Refugee-Bewegung auf die Straße. Es handelte sich um die zweite Demonstration am selben Tag, denn auch ein Hypo-Protest ging über die Bühne.
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Die Demonstranten trafen sich um 17 Uhr beim Schottentor und zogen dann weiter in Richtung Roßauer Kaserne. Sie forderten "Freiheit für alle". Die acht Betroffenen, darunter auch vier ehemalige Votivkirchen-Flüchtlinge, sitzen seit Anfang August in Untersuchungshaft. Ihnen wird vorgeworfen, bei der Schleusung von Pakistanern mitgeholfen zu haben.
Mit dem "Schlepper-Paragrafen" werde die für viele Menschen einzige Möglichkeit Grenzen zu überschreiten kriminalisiert, wirft der Verein "Asyl in Not" der Justiz vor. Ihre Helfer würden zu Unrecht als Schlepper diffamiert.