Demo vor Post: 200 Bürger blockieren Zufahrt

Trauermarsch vor der Postzentrale in Wien: 200 Leute blockierten die Zufahrt und trugen das geplante Postverteilerzentrum in Langenzersdorf symbolisch zu Grabe.
Eine Menschenmasse ganz in schwarz, mit Trauerstimmung und einem Sarg positionierte sich vor die Postzentrale in Wien. Grund: Sie alle wollen das geplante Postverteilerzentrum in Langenzersdorf verhindern.

Unter den 200 Demonstranten befand sich auch der Bisamberger Bürgermeister, Günter Trettenhahn, der persönlich Hand anlegte und den Sarg mit drei anderen Mitstreitern vor die Postzentrale trug.

Zentrum hat im Wohngebiet nichts verloren

Im Sarg befanden sich schwarz-gelbe Ballons, die man vor den Ansprachen aufstiegen lies. Die Ballons wurden mit den negativen Auswirkungen des Paketzentrums auf die Bevölkerung beschriftet, und sollten dem Vorstand der Post noch einmal klar machen, dass so ein Postverteilerzentrum in einem Wohngebiet einfach nichts verloren hat.

Wie berichtet hatte die Initiative gegen das Posverteilerzentrum „LELOG" schon das Gespräch mit dem Postgeneraldirektor Georg Pölzl gesucht. Jedoch ohne Erfolg. Brigitte Etzelsdorfer hatte damals versprochen, dass die Demos weitergehen werden.

CommentCreated with Sketch.8 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Kampf geht weiter

Weiters wurde bei dieser Veranstaltung ein Kondolenzbuch durchgereicht. Darin konnten die Teilnehmer der Kundgebung ihre Ängste und Befürchtungen niederschreiben. Das Buch wurde zum Abschluss einem Sprecher der Post übergeben.

„Die Veranstaltung war für uns ein voller Erfolg", meinte Etzelsdorfer, „wir werden auf alle Fälle weiter kämpfen und wir lassen uns von dem mächtigen gelben Konzern nicht unterkriegen. Frei nach dem Motto: DAVID gegen GOLIATH."



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