Der Besuch des Rechtspopulisten Geert Wilders in Wien sorgt bei einigen Menschen für Kopfschütteln. Gegner des Niederländers und der FPÖ versammelten sich unter dem Motto #nichtinmeinemnamen auf dem Josefsplatz um gegen Rechtspopulismus und Hetze zu demonstrieren.
flashmob gegen wilders-besuch vor der hofburg unter motto
— Simon Moser (@MsrSmn)
sorgt bei einigen Menschen für Kopfschütteln. Gegner des Niederländers und der FPÖ versammelten sich unter dem Motto #nichtinmeinemnamen in der Wiener Innenstadt, um gegen Rechtspopulismus und Hetze zu demonstrieren.
Wilders war auf Einladung der Freiheitlichen in die Bundeshauptstadt gekommen. Er ist seit Jahren als Islamgegner bekannt. Es gab zwei Gegenveranstaltungen zu seinem Besuch: Die Sozialistische Jugend Wien und die Offensive gegen Rechts hielten am frühen Abend einen Protest am Heldenplatz ab. Danach veranstaltete die Menschenrechtsorganisation SOS-Mitmensch einen Flashmob am Josefsplatz.
Wie SOS-Mitmensch auf ihrer schrieb, gehe es Wilders bei seinem Besuch nur darum, "einen Keil zwischen die Menschen zu treiben und uns nach unserer Religionszugehörigkeit auseinanderzudividieren".
Wilders jetzt im Parlament. Wir um 18Uhr am Josefsplatz beim Flashmob "Hetze gegen MuslimInnen?
— SOS Mitmensch (@sosmitmensch)
Nur wenige Teilnehmer
Laut Polizei war der Zulauf zu den beiden Kundgebungen bescheiden. Nur rund 60 Teilnehmer haben sich eingefunden, und auch diese haben sich bald verlaufen. Zu Zwischenfällen kam es nicht.