Demonstranten zünden Davidstern-Fahnen an

Seit Freitag gehen in Berlin zahlreiche Gegner von Trumps Jerusalem-Entscheidung auf die Straßen. Im Zuge der Proteste kommt es auch zu antisemitischen Ausschreitungen.

Am Sonntag sind hunderte propalästinensische Demonstranten durch Deutschlands Hauptstadt marschiert, um sich gegen die Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, aufzulehnen. Die "Berliner Zeitung" berichtete von rund 2.500 Teilnehmern, während die Deutsche Presse-Agentur etwa 1.000 Demonstranten meldet.

Im Zuge der Proteste kam es auch zu antisemitischen Ausschreitungen. So sollen Flaggen mit dem Davidstern angezündet worden sein. Die Polizei hat deutschen Medienberichten zufolge zudem elf Personen aufgrund eines Verstoßes gegen das Vermummungsverbots festgenommen.

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Schon am Freitag gingen zahlreiche Menschen auf die Straße und protestierten vor der US-Botschaft am Brandenburger Tor. Auch bei dieser Kundgebung haben israelische Fahnen gebrannt und antisemitische Parolen wurden gerufen.

Weltweit Unruhen

Die Entscheidung von Trump löst weltweit Proteste aus. Auch in London wurde vor der US-Botschaft demonstriert, im Westjordanland, im Gazastreifen, im Iran, der Türkei, in Afghanistan, Pakistan, Indonesien und Malaysia lehnen sich ebenfalls Tausende Menschen gegen den Jerusalem-Entscheid des US-Präsidenten auf. (ek)

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