Wien

Demos legen am Öffnungstag Wiener City lahm

In der Bundeshauptstadt finden am "Freedom Day" gleich mehrere Demonstrationen statt. Es kommt zu Sperren und Verkehrsverzögerungen.
04.03.2022, 12:55

Zur größten Demonstration unter dem Motto „Freiheitsmarsch“ werden sich die Teilnehmer am Europaplatz beim Westbahnhof sammeln. Erfahrungsgemäß wird die Teilnehmerzahl die offiziell angemeldeten 500 bis 1.500 Personen weit übersteigen. Die Demonstranten werden ab 14 Uhr über den Inneren Gürtel zur Burggasse und über die Bellariastraße zum Ring ziehen. Über den Ring geht es weiter zum Josef-Meinrad-Platz und zur Löwelstraße, Ziel ist der Ballhausplatz. Dort wird die Kundgebung mit einer Schlusskundgebung ab 19 Uhr beendet werden.

Gürtel und Ringstraße betroffen

"Durch die wahrscheinlich große Teilnehmerzahl erwarten wir Sperren entlang der Kundgebungsstrecke. Vor allem eine mögliche Sperre des Inneren Gürtels und der Ringstraße werden trotz geringerem Verkehrsaufkommen am Samstagnachmittag zu Staus auf den Ausweichstrecken wie der Zweier-Linie oder Schweglerstraße bzw. Johnstraße und Auf der Schmelz führen", so ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider.

Ab circa 15.00 Uhr starten die Teilnehmer der Demonstration gegen Miet-Teuerungen am Hofferplatz im 16. Bezirk. Die laut Anmeldung 50 Teilnehmer werden sich bis ca. 17 Uhr über die Thaliastraße und Lerchenfelder Straße zum Weghuberpark bewegen. Auch hier sind zeitweise Verkehrssperren und Ableitungen entlang der Demostrecke möglich.

Sperren und Umleitungen

Ebenfalls um circa 15 Uhr sammeln sich die Teilnehmer mit der potenziell kleinsten Kundgebung auf der Donaufelder Straße Ecke Tokiostraße im 22. Bezirk. Unter dem Motto "Donaufeld ins Wiener Immergrün" starten die 15 bis 50 Personen circa zehn Minuten später auf der Tokiostraße in Richtung Arakawastraße.

Dort geht es dann über die Strecke Kirschblütenpark – Attemsgasse – Donaufelder Straße – Schrickgasse – Meißnergasse – Meißauergasse – Komzakgasse – Am Freihof – Eugen-Bormann-Gasse – Kagraner Platz zur Ecke Wagramer Straße/Donaufelder Straße. Dort ist ab ca. 17 Uhr das Ende geplant. Ähnlich wie bei der Demonstration im 16. Bezirk kann es zu kurzzeitigen Sperren und Umleitungen kommen.

"Bei den kleineren Demonstrationen werden die Auswirkungen auf den Verkehr im Vergleich zum 'Freiheitsmarsch' eher gering sein. Wir empfehlen vor allem diese Kundgebungstrecke möglichst großräumig zu umfahren. Wer zum Westbahnhof oder in die Innenstadt will, sollte möglichst auf die U-Bahnen umsteigen", so Thomas Haider abschließend.

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