Demütigung: "Vielleicht hätte Hamilton aufhören sollen"

Verstappen überrundet Hamilton – Helmut Marko stichelt.
Verstappen überrundet Hamilton – Helmut Marko stichelt.IMAGO Images
Schadenfreude bei Red Bull und der Familie Verstappen. Die Krise von Lewis Hamilton löst beim Rivalen wenig Mitleid aus.

Max Verstappen schnappte Lewis Hamilton in der letzten Rennrunde der Saison 2021 den WM-Titel weg. Der erbitterte Kampf um den Formel-1-Thron gipfelte in heftige Wortgefechte zwischen den Superstars und ihren Teams. Der Ärger ist immer noch nicht verraucht. Obwohl es heuer keine Neuauflage des Zweikampfs um die WM geben wird.

Hamilton gab am Sonntag offiziell auf. Nach seinem 13. Platz in Imola erklärte der Brite niedergeschlagen, dass er heuer keine Chance hat. Mercedes kommt mit den Regeländerungen nicht zurecht, kann nicht mit Red Bull und Ferrari mithalten.

Papa Verstappen und Marko sticheln

Der Rekord-Champion kämpfte vergangenes Jahr noch Rad an Rad mit Verstappen um Rennsiege. Heuer sieht er blaue Flaggen und muss den Niederländer überrunden lassen. Ein neuer Tiefpunkt!

Verstappen überrundete den siebenfachen Weltmeister am Sonntag in Italien. Sehr zur (Schaden-)Freude seines Vaters Jos. Der ehemalige Formel-1-Rennfahrer schreibt in seiner Kolumne auf der Webseite des Red-Bull-Stars: "Es hat mir nach allem, was vergangenes Jahr passiert ist, Freude bereitet zu sehen, wie Max Hamilton überrundet. Für Hamilton war es ein wirklich schwieriges Wochenende, während sein Teamkollege George Russell besser zurechtzukommen scheint. Die Gelegenheit, einen Mercedes zu überrunden, hat man nicht oft.""

Verstappen siegte vor Teamkollege Sergio Perez und McLarens Lando Norris. Dahinter wurde Russell Vierter – neun Ränge vor dem eigentlichen Mercedes-Star Hamilton.

Auch Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko konnte sich beim Jubel über den Sieg einen Seitenhieb gegen Hamilton nicht verkneifen. Der Österreicher sagt: "Vielleicht hätte er vergangenes Jahr aufhören sollen." Das sitzt …

Mercedes-Teamchef Toto Wolff: "Am Ende des Tages muss ich als Verantwortlicher für dieses Team auch die Watsch'n dafür bekommen, dass wir im Moment nicht performen. Das gehört dazu." Der Wiener gab sich nach dem Imola-Grand-Prix niedergeschlagen. Direkt nach Hamiltons Zielankunft entschuldigte er sich via Boxenfunk für das "unfahrbare Auto".

Beim langjährigen Dominator der PS-Königsklasse rauchen die Köpfe.

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