Deponie-Hügel wird nur 18 statt 65 Meter hoch

Leopold Kovanda, Johannes Huf, Bürgermeister Alexander Vojta, Vizebürgermeister Dietmar Ruf, Michael Kolek und Stadtrat Jürgen Trimmel freuen sich über den Kompromiss.
Leopold Kovanda, Johannes Huf, Bürgermeister Alexander Vojta, Vizebürgermeister Dietmar Ruf, Michael Kolek und Stadtrat Jürgen Trimmel freuen sich über den Kompromiss.Bild: Stadtgemeinde Gerasdorf

Mediationsgespräche zwischen einer Bürgerinitiative und Projektwerbern haben in Gerasdorf bei Wien (Korneuburg) zum Erfolg geführt: Die Deponie wird kleiner.

Die Dimension einer geplanten Bodenaushubdeponie in Gerasdorf bei Wien wurde reduziert, so die Stadtgemeinde in einer Aussendung.

Die Vereinbarung umfasse vier Schwerpunkte: Der Gemeinderat werde im Interesse einer Verkehrsentlastung ein Verkehrskonzept beauftragen und umsetzen. Die Deponiebetreiber schränken in ihrem Antrag an die Landesbehörde die Schütthöhe der Deponie von möglichen 65 auf maximal 18 Meter ein und sagen eine Verkürzung der Laufzeit von 40 auf 15 Jahre zu. Danach soll die gesamte Fläche von 250.000 Quadratmetern als Naherholungsgebiet zur Verfügung stehen.

Bürgermeister Alexander Vojta (SP) freut sich über das Ergebnis seiner Initiative: „Mit dem vorliegenden Generationenvertrag ist eine wichtige Voraussetzung dafür geschaffen, dass Belastungen für die Gerasdorfer Bevölkerung abgewendet werden konnten. Der Kompromiss zeigt, dass in Gerasdorf das Miteinander auch wirklich praktiziert und gelebt wird. Mein Dank gilt ganz ausdrücklich der Bürgerinitiative und den Projektwerbern. Sie haben im Rahmen der Meditation wesentlich zum Ergebnis beigetragen." (red)

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