Kurz kehrt als Abgeordneter zurück ins Parlament

(Erst) am Donnerstag feierte Alt-Kanzler Sebastian Kurz seine Rückkehr in den österreichischen Nationalrat, wo er als Mandatar angelobt wurde. 

Sebastian Kurz meldete sich am Donnerstag mit einer emotionalen Videobotschaft zurück. In seinem Statement spricht er bin einer "emotionalen Achterbahnfahrt", die das Land in den vergangenen Tagen erlebt habe. Erneut bekräftigte er, dass er sich nichts strafrechtlich Relevantes zu Schulden kommen lassen habe und er kein Schattenkanzler sei. 

Kurz kehrte erst am Donnerstag zurück ins Hohe Haus, weil Fristen zu beachten gewesen sind. Somit verpasste er die Sondersitzung am Dienstag (die von der Opposition einberufen wurde, um ihm das Misstrauen als Kanzler auszusprechen) und die Budgetrede von Finanzminister Gernot Blümel am Mittwoch. 

Mandatar Kurz

"Liebe Freunde, zusammengefasst: ich habe am Wochenende einen Schritt gesetzt, um sicherzustellen, dass die Regierungsarbeit stabil fortgesetzt werden kann. Ich selbst werde jetzt die Vorwürfe gegen mich entkräften und alles tun, um die Regierungsarbeit bestmöglich zu unterstützen. Und auf diesem Weg bitte ich Euch um Eure Unterstützung", heißt es darin. 

Am Donnerstag gibt sein Comeback im Parlament. Noch bevor er von Nationalratspräsident offiziell angelobt wurde, sang der ÖVP-Klub dem Abgeordneten Wolfgang Gerstl ein Geburtstagsständchen. Der Mandatar feiert heute seinen 60. Geburtstag. 

Bei seiner Ankunft wurde der Ex-Kanzler von zahlreichen Medienvertretern begleitet. Ganz höflich schüttelte Kurz dutzende Hände. Nach der Verlesung der Formel (darin bekennen sich Abgeordnete zur "unverbrüchlichen Treue der Republik, stete und volle Beobachtung der Gesetze sowie gewissenhafte Erfüllung Ihrer Pflichten") durch den Schriftführer erklärte Kurz: "Ich gelobe". Somit war es offiziell. Von Seiten einiger Kollegen gab es höflichen Applaus für den ÖVP-Klubobmann. 

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Sebastian KurzInnenpolitikRegierungskrise

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