Wirtschaft

Der Euro-Rettungsschirm ist auf Schiene

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:25

Nachdem die slowakische Regierung sich im ersten Wahlgang gegen die Pläne für den Euro-Rettungsschirm gesträubt hatte, stimmte sie nun als letzter der 17 Euro-Staaten zu. Der Rettungsfonds soll nun auf 780 Milliarden Euro aufgstockt werden.

Der Rettungsschirm dient dazu, dass die Euro-Länder vor Staatspleiten geschützt werden können. Ohne die Zustimmung aller 17 Euro-Staaten hätte der erweiterte Rettungsschirm nicht seine Arbeit aufnehmen können. Für die Slowakei selbst hat die Abstimmung über den Euro-Rettungsschirm aber Nachwirkungen: Die Regierung ist daran zerbrochen, es kommt zu Neuwahlen im März.

Premierministerin Iveta Radicova, die schon die erste Abstimmung mit einer Vertrauensfrage verbunden hatte, will am Freitag bei Staatspräsident Ivan Gasparovic ihren Rücktritt einreichen. Ursprünglich hätte es erst im Jahr 2014 die nächsten Wahlen geben sollen.

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