Österreich

Der Ölkäfer krabbelt wieder in den Donau-Auen

Der blauschwarz schillernde Käfer ist heuer wegen der warmen Temperaturen schon früher als gewohnt an der Donau unterwegs.
Heute Redaktion
13.09.2021, 14:18

Eine schillernde Persönlichkeit hat der Ölkäfer vielleicht nicht, aber sein Panzer schillert dafür umso mehr. In diesem Jahr ist er das Insekt des Jahres. Es gibt einige Unterarten, bei uns ist der häufigst vorkommende der schwarzblaue Käfer.

Ganz schön – und giftig

Das Krabbeltier wirkt ein wenig behäbig und unbeholfen. Vor allem, weil er auch nicht fliegen kann. Die glänzenden Flügel hat er nur zum Eindruck machen, denn das fürs Fliegen notwendige zweite Flügelpaar fehlt dem schwarzen Kerlchen. Weibchen werden um die 40 Millimeter lang, tragen aber trotzdem bis zu 10.000 Eier mit sich. Die Männchen sind noch etwas kleiner und sind durch einen Knick in den Fühlern zu erkennen.

Bekannt ist der Ölkäfer auch für sein Gift, dass er ausscheidet, wenn er in Gefahr ist. Es kann Juckreiz und Rötungen auslösen, ist jedoch nicht gefährlich. Im Nationalpark Donau-Auen kann man den schwarzen Sechsbeiner besonders gut beobachten.

Jetzt E-Paper lesen