Österreich

Erster Wiener sagt: "Ich lass mir Corona-Fett absaugen"

Es waren schwere Zeiten. Nach dem Shutdown lässt sich Andreas L. nun  Fett absaugen.
03.06.2020, 18:23

Andreas L. will den Gürtel endlich enger schnallen. Der 39-jährige Unternehmensberater erkannte während der Corona-Zwangspause, was er nicht mehr will: überflüssige Kilos. Er startete mit täglichem Training und Intervall-Fasten.

"Der Schwimmreifen will nicht verschwinden"

Ich hatte endlich Zeit für mich und da hat es Klick gemacht“, nutzte der Wiener den Shutdown für sich. Er hat schon drei Kilo abgenommen und wiegt bei einer Größe von 1,85 Meter 90 Kilo, von Übergewicht keine Spur mehr. „Aber der Schwimmreifen will einfach nicht verschwinden, egal, wieviel Sport ich mache“, ärgert er sich in „Heute“. „Das stört mich schon lange, deshalb lasse ich mir nun Fett absaugen. Ich will meinen Körper formen“, sagt er heute auch im „Café Puls Magazin“ auf Puls4.

Mehr Fettabsaugungen nach Corona

Andreas L. ist nicht der einzige, der nach der Corona-Krise Balast abwirft und sein Wohlbefinden steigern will. „Die Nachfrage an Fettabsaugungen ist in den letzten Wochen rasant gestiegen“, bestätigt Beauty-Doc Daniela Rieder. Ab 2.000 Euro kann man den Eingriff durchführen, der „ein bis zwei Kleidergrößen verschwinden lässt“.

Nach etwa zwei Wochen soll man dann wieder mit dem Sport beginnen. Besonders Bauchmuskel-Training wird empfohlen. „Die meisten meiner Patienten sind nach dem Eingriff ohnehin noch motivierter dafür“, weiß die Ärztin.

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