Der stolze Krapfen-Millionär

In Hagenbrunn liegt Krapfenduft in der Luft: 34 Millionen Stück stellt die Industriebäckerei Kuchenpeter jährlich her. Das ist rund ein Drittel der Menge an Krapfen, die die Österreicher verspeisen. Allein für Faschingsdienstag wird hier rund eine Million gebacken.

Dem Chef und Namensgeber der Firma, Peter Györgyfalvay, macht sein Job sichtlich Spaß. Und er ist überzeugt, dass seine Krapfen besser schmecken, wenn das Arbeitsklima unter den 350 Mitarbeitern stimmt. So lobt er etwa Jasmina Simic (Unsere Beste!): Sie sortiert weniger geglückte Modelle aus, sorgt für die richtige Position der Teiglinge auf dem Fließband und hilft auch mal beim Wenden nach. Schließlich sollen die künftigen Krapfen beidseitig schön braun werden.
Jasmina ist mit Herz bei der Sache und deshalb, so Györgyfalvay mit einem Schmunzeln, schwer beleidigt, wenn zwischendurch ein anderer Kollege ihrem Platz zugeteilt wird.
Nachdem die Krapfen die Station von Frau Simic passiert haben, gehts ans Anzuckern: Voilà: 80 Minuten nach dem Start als roher Teig rollt der fertige Krapfen vom Band - meist ist er mit Marille gefüllt . Am zweitbeliebtesten sind Vanillefüllungen, aber auch Nougat sei immer mehr gefragt.
Aber kann Györgyfalvay - gerade wenn der Höhepunkt des Faschings naht - überhaupt noch Krapfen sehen? Natürlich! Es gibt nichts Besseres als frische, warme Krapfen!Emanuel Lampert

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