In der ersten Transferperiode von Christoph Freund als Sportdirektor bei den Bayern ist der 46-Jährige gleich gefordert. Ein kurzer Urlaub in New York, dann ab dem Jahreswechsel voller Fokus auf die Transferstrategie der Münchner. Der Coach des Rekordmeisters, Thomas Tuchel, hat einige Wünsche, die wohl zur Herausforderung für den Österreicher werden.
In der Champions League sind die Bayern als Gruppenerster aufgestiegen, im Februar treffen Konrad Laimer und Co. auf Lazio Rom. Bayer Leverkusen hat in der Bundesliga die Nase vor den Bayern, nicht zu vergessen die Blamage im DFB-Pokal gegen Saarbrücken. Neue Spieler sollen kommen. Nicht zuletzt deshalb, weil Tuchel den Kader mehrmals als "auf Kante genäht" bezeichnete.
Bayern will in der Abwehr und im Mittelfeld aufrüsten. Wie das genau aussehen soll, will die "Bild" wissen. Der Südkoreaner, Kim Min-Jae, ist aktuell in der Innenverteidigung gesetzt. Der 27-Jährige fliegt allerdings zum Asien-Cup, könnte bis zum 10. Februar nicht zur Verfügung stehen. Der Wunschkandidat von Tuchel heißt: Ronald Araujo vom FC Barcelona.
Der Verteidiger von Barca besitzt eine Ausstiegsklausel in zweistelliger Millionenhöhe in seinem Vertrag, bis jetzt wurde aber noch kein Durchbruch in den Verhandlungen vermeldet. Falls das Geld nicht für den 24-Jährigen benötigt wird, könnten die Bayern einen neuen Anlauf bei Fulham-Mittelfeldmotor Joao Palhinha versuchen. Martin Zubimendi von Real Sociedad steht ebenfalls ganz oben auf der Liste.
Es geht aber noch weiter: Giorgio Scalvini von Atalanta Bergamo und Aston Villas Clément Lenglet sind Kandidaten für die Innenverteidigung. Für die Außenverteidigerposition kommen Arnau Martínez von Girona, Lutsharel Geertruida von Feyenoord und Arsenals Takehiro Tomiyasu in Frage.
Einen Monat hat Freund Zeit, die Wünsche zu erfüllen. Mit Bryan Zaragoza holte er bereits einen Spieler überraschend zu den Bayern. Der Wechsel wird aber erst im kommenden Sommer abgewickelt.