Wanderfalke ist kein Problem für Hängebrücke

Die nächste Hürde ist geschafft. Die Verfahren für die geplante Hängebrücke über die Donau in Linz starten nun. Der Wanderfalke ist kein Problem mehr.

550 Meter lang, 90 Tonnen schwer und in einer Höhe von 110 Metern – die Linzer Hängebrücke soll ein echter Hingucker werden. 4,5 Millionen Euro soll das ambitionierte Projekt zwischen dem Linzer Zoo und der Franz-Josefs-Warte kosten, privat finanziert. Wer über die Donau gehen will, muss Eintritt zahlen.

Doch es tauchten Probleme auf. Der in den Urfahraner Wänden beheimatete Wanderfalke (er verzögerte schon den Westring) wäre womöglich durch das Projekt gefährdet gewesen. Ein Gutachten wurde gestellt.

"Das ist nun fertig. Es gibt keine Probleme. Nun beginnen die Behörden-Verfahren", sagt Infrastruktur-Stadtrat Markus Hein (FPÖ) auf "Heute"-Nachfrage.

Sieben solche Verfahren sind notwendig. Bis die erledigt sind, wird wohl einige Zeit vergehen, vor dem Herbst 2020 scheint eine Realisierung nicht möglich zu sein.

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