Der Winter hat noch einmal zugeschlagen

Bild: Webcam Innsbruck (Symbolfoto)

Dank der relativ starken Abkühlung seit dem Sonntag hat Väterchen Frost noch einmal die Gelegenheit, sich gegen den Frühling zur Wehr zu setzen. In den Alpen schafften es Schneeflocken sogar bis in die Täler herab. Die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck präsentierte sich Dienstagmorgen leicht "angezuckert".

präsentierte sich Dienstagmorgen leicht "angezuckert".

. Am Mittwoch soll sich der Schnee noch einmal bis auf 500 Meter herunterwagen, ehe die Eiseskälte mit dem Osterwochenende endgültig vorbei sein sollte.

Der späte Gruß vom Winter hat in der Steiermark für Straßensperren gesorgt: Die Triebener Straße (B114) war wegen Schneeglätte in beide Richtungen gesperrt. Auf der Mariazeller Straße (B20) blieben Lkws hängen. Die ASFINAG musste im Packabschnitt der Südautobahn ausrücken, zwischen dem Herzogbergtunnel und Bad St. Leonhard wurde geräumt und gestreut. Zu Unfällen kam es in diesem Bereich aber nicht.

So geht´s weiter

Der Gründonnerstag startet zwar im Bergland noch mit ein paar Restwolken, tagsüber setzt sich aber vielerorts Sonnenschein durch. Abgesehen vom östlichen Flachland und dem Süden ist es in der Früh frostig, tagsüber werden dann 8 bis 17 Grad erreicht mit den höchsten Werten im Westen. Auch der Karfreitag bringt mit Ausnahme des Westens freundliches Wetter, nach einem verbreitet frostigen Start klettert das Quecksilber zudem auf angenehme 10 bis 19 Grad.

Bis zum Ostermontag wird es jeden Tag ein wenig wechselhafter. "Die Ostereier kann man dennoch bei frühlingshaftem Wetter verstecken und suchen, auch wenn man vor allem im Bergland ein paar Regenschauer einplanen sollte. Ostermontag nimmt dann auch im Flach- und Hügelland die Schauerneigung zu", sagt UBIMET-Wetterexpertin Susanne Danßmann. Auch die Temperaturen passen ganz gut zur Jahreszeit, je nach Sonne und Wolken werden 14 bis 21 Grad erreicht.

Lawinengefahr in Tirol

Der Schneefall vom Montag hat allerdings auch eine gefährliche Seite. Denn Vor erheblicher Lawinengefahr haben am Dienstag die Experten in Tirol gewarnt. Oberhalb von 1.800 Metern galt Stufe "3" der fünfteiligen Skala. Grund dafür seien der Neuschnee sowie der stürmische Höhenwind aus Norden.

Autofahrer sollten sich also noch einige Tage Zeit lassen, zu tauschen.

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