Fussball

Derby-Aufregung! Kein Rapid-Elfer trotz Handspiel

Die Austria und Rapid kämpfen um Rang vier und die "Nummer 1" in Wien. Dabei sorgt eine Hands-Szene für Aufregung.
Sebastian Klein
14.05.2023, 18:40
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Die Wiener Klubs liefern sich am Sonntag in der 29. Runde der Bundesliga ein hitziges Duell um den vierten Platz in der Tabelle. Haris Tabakovic bringt die Veilchen am Verteilerkreis mit einem Doppelpack in Führung. Guido Burgstaller verkürzt noch vor der Pause.

Nach 56 Spielminuten folgt der große Aufreger. Marco Grüll dribbelt über links an der Torlinie entlang in den Strafraum, legt in den Rückraum zurück. Dabei trifft er Austria-Kapitän Lukas Mühl an der linken Hand. Oben im Bild ist zu sehen, wie der Ball im Strafraum die von der Hand des Abwehrspielers abprallt.

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Die Pfeife von Schiedsrichter Alexander Harkam bleibt aber stumm. Für Rapid-Anhänger unverständlich. Die Entscheidung ist kontrovers. Schließlich kann eine Verbreiterung der Körperfläche und das direkte Hands von Mühl, folglich ein möglicher Elfmeter argumentiert werden. Die Austria führt zu diesem Zeitpunkt mit 2:1. Es handelt sich also um die Szene zum möglichen Ausgleich.

Zum Vergleich: Im Spiel Sturm gegen Klagenfurt wurde nur wenige Stunden zuvor in der Meisterrunde in einer ähnlichen Situation auf Strafstoß entschieden. Sturm gewann 4:1.

Auch im Strafraum von Rapid herrscht zuvor mehrfach Elfmeteralarm. In der ersten Spielminute springt Oliver Strunz der Ball vom eigenen Fuß an die Hand. Später reißt Ferdi Druijf Gegenspieler Dominik Fitz mit einem grenzwertigen Körperkontakt zu Boden. In Halbzeit zwei rettet Martin Moormann nach einem Schuss von Roman Kerschbaum auf der Linie - der Ball springt vom eigenen Oberkörper an die Hand. Alle drei Situationen sind knapp am Elfmeter dran, die Entscheidung dagegen aber nachvollziehbar. Die Linie von Schiri Harkam scheint klar: Er lässt vieles laufen. 

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