Als Beamte der Landesverkehrsabteilung Wien am Montag gegen 9.40 Uhr eine routinemäßige Fahrzeugkontrolle durchführten, drang ihnen direkt ein starker Cannabisgeruch in die Nase. Auch der Lenker des Autos mit deutschem Kennzeichen schien, trotz der frühen Stunde, von Substanzen beeinträchtigt zu sein.
Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeuges wurden die Beamten tatsächlich fündig. Sie stießen auf eine Kiste, die bis zum Rand mit verbotenen Substanzen gefüllt war. Neben verschiedenen, verarbeiteten Cannabisprodukten waren darin auch Chemikalien und Laborutensilien.
Der tatverdächtige 21-Jährige aus Deutschland wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Tatsächlich wurde eine Beeinträchtigung von Suchtmitteln festgestellt. Kurz darauf durchsuchten Ermittler des Landeskriminalamtes seine Wohnung, in der eine Cannabisaufzucht vorgefunden wurde.
Diese umfasste rund 30 Pflanzen, der Tatverdächtige wurde wegen des Verdachts des Suchtmittelhandels angezeigt.