Deutsch-Pflicht für Ministerin ein No-Go

Bild: Helmut Graf

Der Plan der schwarz-blauen Koalition in OÖ, dass Schüler in den Pausen Deutsch sprechen müssen, lässt sich nicht umsetzen, erklärt die zuständige Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek.

Der lässt sich nicht umsetzen, erklärt die zuständige Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek.

ÖVP und FPÖ haben in ihrem Arbeitsübereinkommen angestrebt, "dass auch in den Pausen und auf dem gesamten Schulareal Deutsch gesprochen wird". Festgeschrieben sollte dies in den Hausordnungen der heimischen Schulen werden.

Das Bildungsministerium von erteilt dem Vorhaben aber schnell und eindeutig eine Abfuhr. Das stehe im Widerspruch zu der europäischen Menschenrechtskonvention (Achtung des Privat- und Familienlebens) und auch zum heimischen Bundesverfassungsgesetz. Der grüne Bildungssprecher Harald Walser geht einen Schritt weiter, bezeichnete das Vorhaben als "dumm und bösartig".

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