Am Freitagabend kam es im deutschen Offenburg zu einem Feuerwehreinsatz, weil mehrere Wohncontainer einer Asylunterkunft in Brand gerieten. Laut "SWR" wurde die Polizei gegen 21 Uhr von einer Bewohnerin alarmiert. Das Feuer griff zunächst rasch über, konnte aber binnen weniger Stunden gelöscht werden. Die betreffende Unterkunft wurde evakuiert, ersten Erkenntnissen zufolge erlitt eine Person eine leichte Rauchgasvergiftung, alle anderen Bewohner dürften mit dem Schreck davon gekommen sein.
Oberbürgermeister Marco Steffens (CDU) und Bürgermeister Hans-Peter Kopp (SPD) machten sich noch am Abend ein Bild des Vorfalls. "Es fand hier ein hoch professioneller Einsatz statt und das Wichtigste ist: Alle betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner können gut untergebracht werden und werden versorgt", sagte Steffens laut Mitteilung.
Durch den Großbrand entstand eine dichte Rauchwolke, die Anwohner des Ortes wurden ersucht, ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Brandursache war zunächst noch unklar. Auch Brandstiftung kann zur Stunde noch nicht ausgeschlossen werden. Mitarbeiter des Landratsamtes waren am Abend vor Ort und kümmerten sich um die weitere Unterbringung der Geflüchteten. Sie sollten in andere Unterkünfte gebracht werden.
Es war nicht der erste Brand in der Einrichtung. Bereits Anfang Mai fing die Unterkunft Feuer. Damals wurden laut "SWR"-Angaben 17 der 52 Wohncontainer komplett zerstört. Der damalige Sachschaden betrug um die 250.000 Euro. Verletzt wurde damals niemand. Die Brandermittler fanden keine Hinweise für eine vorsätzliche Brandlegung hieß es damals seitens der Polizei.