Deutsche ESC-Kandidatin Ann Sophie zickte wieder

Deutschlands Song-Contest-Hoffnung Ann Sophie fehlte am Mittwoch beim Konzert der "Big 5" und Australien am Wiener Rathausplatz, um sich für das Finale zu schonen. In Österreich hat sich die Kandidatin damit keine Freunde gemacht, hierzulande gilt sie als Zicke. Das deutsche Nachrichtenportal "stern.de" ist "angerührt" und beschwert sich bitterlich über das Urteil der österreichischen Presse.

Deutschlands Song-Contest-Hoffnung fehlte am Mittwoch beim Konzert der "Big 5" und Australien am Wiener Rathausplatz, um sich für das Finale zu schonen. In Österreich hat sich die Kandidatin damit keine Freunde gemacht, hierzulande gilt sie als Zicke. Das deutsche Nachrichtenportal "stern.de" ist "angerührt" und beschwert sich bitterlich über das Urteil der österreichischen Presse.

Bei regnerischem und kühlen Wetter ging am Abend das Konzert mit Italien, Frankreich, Spanien, Großbritannien und Australien mit zwanzigminütiger Verspätung über die Bühne. Deutschlands Ann Sophie betrat die Bühne nicht. Sie fühle sich nicht ganz fit, ließ sie ausrichten, und müsse für das Finale am Samstag ihre Stimme schonen!

Auch wenn sie Wind und Wetter nicht ausgesetzt war, weht ihr in Wien doch ein kalter Wind entgegen, denn den Ruf als Zicke hat sie sich bereits erworben. Schon bei der Begrüßung am Montag wirkte die Deutsche im Gespräch mit "Heute" genervt. Sie blieb sitzen, wollte auch nicht aufstehen, weil die Schuhe schmerzten. Auch andere österreichische Zeitungen hielten ihr Verhalten für zickig.
"Keine Brücken gebaut"

Der deutsche "Stern" springt nun für Ann Sophie in die Bresche: "Dass Ann Sophie erkältet und damit jeder öffentliche Termin harte Arbeit ist und Überwindung erfordert, wird dabei mit keinem Wort erwähnt", schreibt "stern.de". Das Nachrichtenportal wirft Österreichs Medien vor, die Prinzipien des Song Contest zu untergraben: "So werden ganz sicher keine Brücken gebaut", heißt es in Anspielung auf das Motto "Building Bridges".

Die Vorwürfe, wonach Ann Sophie eine Zicke sei, würden "an den Haaren herbeigezogen" wirken. Der "Stern" will eine ganz andere Ann Sophie erlebt haben. Diese sei in einem Interview bestens gelaunt gewesen.
Offenbar ist die österreichisch-deutsche Rivalität doch spürbar - zumindest aus Sicht unseres großen Nachbarns. Nach der Frage eines deutschen Reporters, ob diese Rivalität existiere, hatten die "Makemakes" vor einigen Tagen folgende Antwort parat: "Scheißt's eich ned an!"

Ann Sophie beim Song Contest - Videos:

Fotoshows zum Song Contest:

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