Deutsche Fliegerbombe in Seestadt Aspern gefunden

Erneut Kriegsrelikte im Stadterweiterungsgebiet Aspern geborgen.
Erneut Kriegsrelikte im Stadterweiterungsgebiet Aspern geborgen.Bild: LPD Wien
Neben dem 50-Kilo-Sprengsatz wurden auch noch zahlreiche weitere Bomben und Granaten entdeckt. Der Entminungsdienst des Bundesheeres rückte an.

Am Montag, dem 19. Februar wurden gegen 09.30 Uhr sprengstoffkundige Beamte der Landespolizeidirektion Wien zu einem Feld im Bereich Johann-Kutschera-Gasse (22. Bezirk) gerufen, nachdem Kriegsmaterial von einer Munitionsbergungsfirma im Erdreich entdeckt worden war.

Vor nicht einmal einem Monat war in der Seestadt eine Fliegerbombe ausgebuddelt worden.

Die Beamten identifizierten die Gegenstände als vier Stabbrandbomben, eine Hand- sowie eine Sprenggranate. Am selben Ort wurden auch um 13.30 Uhr eine deutsche Fliegerbombe (50 kg) sowie eine russische Werfergranate aufgefunden. Der Entminungsdienst des Bundesheeres übernahm den Abtransport aller Kriegsmaterialien. Da sich alle Kriegsrelikte auf einem offenen Feld ohne unmittelbare Bebauung befanden, bestand nur eine geringe Gefährdung der Öffentlichkeit.

(red)

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