Die deutsche Bundeswehr steht nach einem Medienbericht vor dem Einsatz von Kampftruppen in der Ostukraine. Deutsche Fallschirmjäger bereiteten sich in Seedorf bei Bremen darauf vor, die OSZE bei der Überwachung der Waffenruhe im Krisengebiet abzusichern, berichtete die "Bild"-Zeitung am Freitag, ohne Quellen zu nennen.
Die deutsche Bundeswehr steht nach einem Medienbericht vor dem Einsatz von Kampftruppen . Deutsche Fallschirmjäger bereiteten sich in Seedorf bei Bremen darauf vor, die OSZE bei der Überwachung der Waffenruhe im Krisengebiet abzusichern, berichtete die "Bild"-Zeitung am Freitag, ohne Quellen zu nennen.
Nach internen Plänen seien 200 Soldaten eingeplant: 150 sollten das Krisengebiet mit Drohnen überwachen, 50 seien für den Schutz vorgesehen. Das deutsche Verteidigungsministerium gehe davon aus, dass der Bundestag den Einsatz zur Unterstützung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) billigen müsse. Laut "Bild" geht er zurück auf eine deutsch-französische Erkundungsmission in der Region Mitte September.
Unterdessen verzögert sich der zur Überwachung der Waffenruhe in der Ostukraine und der Grenze zwischen der Ukraine und Russland im Rahmen der OSZE-Beobachtungsmission. Die Drohnen seien derzeit noch in Österreich, hieß es aus der OSZE auf APA-Anfrage. Die Verzögerungen seien "rein technischer und administrativer Natur", es sehe jetzt so aus, "dass sie um Mitte dieses Monats eingesetzt werden", so die OSZE.