Deutsche Lokführer streiken ab Dienstagabend

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer hat ihre Mitglieder im Tarifstreit mit der Bahn zu einem bundesweiten, flächendeckenden Streik von Dienstagabend 21.00 Uhr bis Mittwochmorgen 6.00 Uhr aufgerufen. Die Arbeitsniederlegung soll alle Züge und alle mit dem Bahnverkehr verbundenen Berufe betreffen.

Fern- und Regionalzüge sollen ebenso stillstehen wie Güterzüge und die von der Deutschen Bahn betriebenen S-Bahnen. Zum Streik aufgerufen sind die Lokomotivführer, Zugsbegleiter, Bordgastronomen, Disponenten in allen Eisenbahnverkehrsunternehmen der Deutschen Bahn.

91 Prozent für den Streik

Die Lokführer fordern fünf Prozent mehr Geld und eine um zwei Stunden verkürzte Wochenarbeitszeit. Verhandlungen darüber scheiterten jedoch daran, dass die Gewerkschaft GDL auch für das übrige Personal im Zug verhandeln will, etwa für Zugbegleiter und Speisewagen-Mitarbeiter. Die Bahn lehnt das ab. Die GDL rivalisiert dabei mit der größeren der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). Am Donnerstag war nach den bisherigen Warnstreiks eine Urabstimmung über reguläre Streiks zu Ende gegangen. 91 Prozent stimmten für den Arbeitskampf.

Zuletzt hat es auch im Flugverkehr mehrere Arbeitsniederlegungen gegeben. Unter anderem hat das fliegende Personal von wird derzeit über einen neuen Kollektivvertrag verhandelt, Grund ist das jüngste EuGH-Urteil.

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