Vierte Runde der Öffentlichkeitsfahndung nach G20-Chaoten.
Die von der Ermittlungsgruppe „Schwarzer Block" gesuchten Menschen stünden im Verdacht, Straftaten von erheblicher Bedeutung begangen zu haben, hieß es.
Rund 3.500 Ermittlungsverfahren werden nach Angaben vom Donnerstagmorgen im Zusammenhang mit den G20-Geschehnissen derzeit geführt - darunter 780 Verfahren gegen etwa 880 namentlich bekannte Tatverdächtige.
Untersuchungen gehen weiter
Auch zukünftig sollen die Untersuchungen weitergehen. „Die G20-Straftäter dürfen sich nach wie vor nicht sicher fühlen. Wir werden die Ermittlungen mit Hochdruck auch im Jahr 2019 fortsetzen", sagte Pressesprecher Timo Zill.
Vor knapp einem Jahr hatten Polizei und Staatsanwaltschaft erstmals eine Öffentlichkeitsfahndung nach mutmaßlichen G20-Gewalttätern begonnen. Dabei wurde um Hinweise zu 107 Tatverdächtigen gebeten. Eine weitere Aktion mit 101 Fahndungsfotos folgte Mitte Mai.
Im August stellten die Ermittler erneut Aufnahmen von 73 Gesuchten ins Internet, seit September bittet die Hamburger Polizei europaweit um Hinweise zu vier Tatverdächtigen. Insgesamt wurden damit innerhalb eines Jahres die Fotos von 338 Personen veröffentlicht. Allerdings hat die Polizei die Bilder der nicht identifizierten Tatverdächtigen aus den beiden ersten Aktionen inzwischen von ihrer Internetseite entfernt.
(Red)