Deutscher Buchpreis: 2 Österreicher unter Top 6

Franzobel
FranzobelBild: keine Quellenangabe
Die Chancen stehen ausgezeichnet: Den Deutschen Buchpreis könnte wieder einmal ein Österreicher gewinnen.
Wenn es am 9. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse soweit ist, könnte es leicht sein, dass der Deutsche Buchpreis wieder einmal in die Alpenrepublik wandert.

Auf die Longlist schafften es 2017 fünf Austro-Autoren und damit einer mehr als 2016.

Am Dienstag wurden die Kandidaten auf sechs reduziert.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Auf der Shortlist stehen:

-) Gerhard Falkner: Romeo oder Julia (Berlin Verlag)

-) Franzobel: Das Floß der Medusa (Zsolnay)

-) Thomas Lehr: Schlafende Sonne (Hanser)

-) Robert Menasse: Die Hauptstadt (Suhrkamp)

-) Marion Poschmann: Die Kieferninseln (Suhrkamp)

-) Sasha Marianna Salzmann: Außer sich (Suhrkamp)

Mit Robert Menasse und Franzobel ist damit ein Drittel der Liste rot-weiß-rot. Egal wer gewinnt, 2.500 Euro sind jedem der Kandidaten sicher. Denn der mit 37.500 Euro datierte Deutsche Buchpreis wird auf die Shortlist-Nominierten aufgeteilt. Der "wirkliche" Sieger bekommt 25.000 Euro, die anderen fünf je 2.500.

Aus dem Rennen ist unter anderem Sven Regener mit "Wiener Straße", das kürzlich erschien und für viel Aufmerksamkeit bekam.

2016 gewann Bodo Kirchoff mit seiner Novelle "Widerfahrnis", die vier nominierten Österreicher gingen leer aus. (lam)

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