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Deutscher hält Zucchini für Bombe und ruft Polizei

40 Zentimeter lang, 5 Kilo schwer. Ein 81-Jähriger hielt den dunklen länglichen Gegenstand in seinem Garten für eine Weltkriegsbombe.

Heute Redaktion
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 Aufatmen am frühen Donnerstagmorgen in Bretten, nachdem ein 81-jähriger Hausbesitzer dem Brettener Polizeirevier aufgeregt am Telefon mitteilte, dass er eine Weltkriegsbombe in seinem Garten gefunden habe.
Aufatmen am frühen Donnerstagmorgen in Bretten, nachdem ein 81-jähriger Hausbesitzer dem Brettener Polizeirevier aufgeregt am Telefon mitteilte, dass er eine Weltkriegsbombe in seinem Garten gefunden habe.
Bild: Polizeipräsidium Karlsruhe

Ganz aufgeregt meldete sich ein 81 Jahre alter Mann aus der Nähe von Karlsruhe (Baden-Württemberg) am Donnerstag bei der örtlichen Polizei.

Er berichtete, einen Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in seinem Garten gefunden zu haben. Wie sich herausstellte, gab es aber keinen Grund zur Sorge.

Die Beamten entdeckten zwar einen "tatsächlich einer Bombe sehr ähnlich sehenden Gegenstand", es handelte sich dabei aber "nur" um eine Zucchini.

Eine riesengroße, muss man dazu sagen. Das 40 Zentimeter lange und etwa fünf Kilo schwere Kürbisgewächs ist obendrein auch nicht von den 81-Jährigen angepflanzt worden. Ein Unbekannter scheint die "Vitaminbombe" über den Zaun geworfen zu haben.

Das Bombenentschärfungskommando der Polizei musste jedenfalls nicht ausrücken. Der rüstige Hobby-Gärtner kümmerte sich nach der Erkenntnis, dass es ungefährlich ist, selbst um die Entsorgung der Zucchini. (red)