Medizinstudent (23) aus Wien droht nun "Abschiebung"

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TrimmelAnton-Alexander Havlik vertritt den Medizinstudenten
Ein deutscher Student kämpft gegen seine Ausweisung. Er lebt und studiert in Wien, das Fremdenamt wollte ernsthaft wissen, ob er Deutsch könne.

Die weniger charmante Seite der Bundeshauptstadt bekam jetzt Medizinstudent Lars A. (Name geändert) zu sehen und zu spüren: Der 23-Jährige lebt und studiert in Wien, wollte sich vom Magistrat eine Anmeldebestätigung für den rechtmäßigen Aufenthalt in Österreich holen.

"Können Sie Deutsch?"

Eine reine Formsache sollte man meinen. Doch das Magistrat verlangte noch weitere Unterlagen, die der Student nachreichte. Dennoch verlangte das Magistrat weitere Unterlagen bezüglich einer Versicherung. Der 23-Jährige legte eine umfangreiche, private Krankenversicherung eines großen, bekannten Anbieters vor. 

Doch das Magistrat übermittelt den gesamten Akt ans Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA). Das BFA schickte dem angehenden Mediziner einen Fragekatalog mit Fragen wie: "Können Sie Deutsch?"

"Reine Pflanzerei"

Dem 23-Jährigen riss der Geduldsfaden und nahm sich einen Anwalt. Rechtsanwalt Anton-Alexander Havlik: "Das ist reine Pflanzerei. Außerdem verstößt die Behörde meiner Meinung nach gegen das europäische Recht."

Der Akt ist immer noch in Bearbeitung, der 23-Jährige muss weiter zittern, ob er in Wien bleiben darf.

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