Schwerste Kopfverletzungen hat sich ein deutscher Skifahrer am Montag im Skigebiet Ischgl im Tiroler Paznauntal (Bezirk Landeck) zugezogen. Er flog von der Piste und schlug auf vereiste Steine in einem Bachbett auf.
Schwerste Kopfverletzungen hat sich ein deutscher Skifahrer am Montag im Skigebiet Ischgl im Tiroler Paznauntal (Bezirk Landeck) zugezogen. Der Urlauber geriet nach Angaben der Polizei über den Pistenrand und schlug auf vereiste Steine in einem Bachbett auf. Der Wintersportler trug keinen Helm.
Der Deutsche war von der 2.320 Meter hoch gelegenen Fimbabahn-Bergstation als Erster einer insgesamt dreiköpfigen Gruppe unterwegs, als er plötzlich aus dem Blickfeld seiner Begleiter verschwand. Das Opfer sprang aus vorerst unbekannten Gründen über den Pistenrand hinaus und hatte nach elf Metern Bodenkontakt. Anschließend rutschte er in den 32 Grad steilen Hang offensichtlich mit hoher Geschwindigkeit weitere zwölf Meter ab und wurde gegen die Steine geschleudert.
Nach der Erstversorgung wurde der Verunglückte von einem Hubschrauber geborgen. Der Deutsche wurde in die Universitätsklinik Innsbruck geflogen.