Rom verhängt Platzverbot

Deutscher springt in Brunnen: 450 Euro Strafe

Ein deutscher Tourist suchte Abkühlung im Najaden-Brunnen in Rom – das brachte ihm eine saftige Geldstrafe und ein Platzverbot ein.
Newsdesk Heute
11.08.2026, 10:07
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In Rom herrschen seit Wochen Temperaturen nahe 40 Grad. Ein 42-jähriger Deutscher suchte deshalb Abkühlung in einem der bekannten historischen Brunnen der Stadt.

Der Tourist sprang auf der zentralen Piazza della Repubblica in den Najaden-Brunnen. Die Polizei beendete das Bad schnell, verhängte eine Geldstrafe von 450 Euro und ein Platzverbot.

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Wie 20min.ch berichtet, ist es in Rom seit Jahren verboten, in historische Brunnen zu steigen. Die Stadt reagiert damit auf wiederholte Vorfälle und setzt stattdessen auf zahlreiche kostenlose Trinkbrunnen.

Historische Brunnen streng geschützt

Nicht nur Touristen, auch Einheimische landen immer wieder in den Brunnen. Besonders berühmt ist der Trevi-Brunnen, der durch Filmszenen mit Anita Ekberg und Marcello Mastroianni in 'La Dolce Vita' weltbekannt wurde.

Der Najaden-Brunnen, auch Fontana delle Naiadi genannt, wurde 1901 errichtet und zeigt Wassernymphen aus der griechischen Mythologie. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Beschädigungen an solchen Brunnen, weshalb die Stadt strenge Regeln einführte.

Hitzewelle sorgt für Abkühlungsversuche

Wegen der aktuellen Hitzewelle suchen viele Menschen nach Möglichkeiten zur Erfrischung. Rom bietet dafür zahlreiche Trinkbrunnen, sogenannte Nasoni, an. Die Polizei machte keine näheren Angaben zur Herkunft des deutschen Touristen.

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