Deutscher Zauberer bekennt sich in Kinderporno-Proze...

Bild: EPA

Der deutsche Magier Jan Rouven stand in den USA vor Gericht: Ihm wurde der Empfang, Besitz und die Weiterverbreitung von Kinderpornografie vorgeworfen. Nun bekannte er sich überraschend in mehreren Anklagepunkten schuldig.

Der 39-Jährige war in den USA sehr erfolgreich, hatte seine eigenen Show in Las Vegas und lebte am Stadtrand in einem großen Haus. Bei einer Razzia des FBI im März 2016 fanden die Beamten mehr als 3.000 Videos und Fotos, die als Kinderpornografie eingestuft wurden. Darunter sollen auch Sexualakte mit Kindern im Vorschulalter gewesen sein.

Bis zum Prozessbeginn am Montag leugnete er die Tat vehement. Sein Anwalt gab an, Rouven wisse nicht, wie die Dateien auf seiner Festplatte gelandet sind, jemand muss sie ihm untergejubelt haben. Nun das überraschende Geständnis.

Der Prozess endet damit vorzeitig, ein Strafmaß wird im März 2017 bekannt gegeben. Dem Magier droht eine lange Haftstrafe von mindestens fünf Jahren - möglich sind bis zu 30 Jahre. Es wird erwartet, dass er nach Verbüßung seiner Strafe nach Deutschland abgeschoben wird.

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