Deutscher zündete Autos in Hollywood an

Bild: Reuters

Nach einer Reihe von Brandstiftungen hat die Polizei von Los Angeles jetzt einen 24-jährigen Deutschen verhaftet. Harry B. steht im Verdacht, in einer viertägigen Feuerserie 52 Autos angezündet zu haben. Die Hintergründe der Taten scheinen noch unklar, offenbar dürfte der Mann aber Probleme mit US-amerikanischen Behörden gehabt haben, berichetet Der Spiegel.

gehabt haben, berichetet Der Spiegel.

Harry B. war am Montag bei einer Autofahrt auf dem Sunset Boulevard angehalten worden, weil er einer "gesuchten Person" ähnlich sah, teilten die Behörden mit. Polizisten habe der junge Mann gesagt, dass er aus Frankfurt komme.

Polizei: "Serienbrandstifter gefasst"

"Wir haben wohl einen Serienbrandstifter gefasst", sagte der Bezirkssheriff von Los Angeles. "Er ist der wahrscheinlich gefährlichste Brandstifter der Region, an den ich mich erinnern kann." , hieß es.

"Anti-amerikanische Äußerungen"

Die Polizei von Los Angeles sagte nach Zeitungs-Angaben, der Mann sei zuvor während einer Anhörung bei der Einwanderungsbehörde im Zusammenhang mit dem Aufenthaltsstatus seiner Mutter ausfällig geworden. Dabei habe er auch anti-amerikanische Äußerungen von sich gegeben.

Suche nach möglichen Komplizen

Nach seiner Festnahme durchsuchten Experten die Wohnung von B.. Sie wollten herausfinden, ob er alleine oder mit Komplizen gehandelt hatte. "Unsere Sorge ist, dass er Helfer hatte", so die Polizei. "Wir hoffen, dass er ein Einzeltäter ist, wissen es aber noch nicht."

Nach Angaben der Los Angeles Times habe Harry B. in den vergangenen Jahren in Südkalifornien gelebt. Die Autobrände ereigneten sich seit Freitag in Hollywood und im benachbarten West Hollywood und im San Fernando Valley. Seit der Festnahme des Deutschen blieb es nach Angaben der Feuerwehr ruhig.

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