Deutschland plant weitere Milliarden-Schulden

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), dahinter Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz (SPD). 
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), dahinter Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz (SPD). Kay Nietfeld / dpa / picturedesk.com
In Deutschland plant die Regierung weitere Schulden, um die Schäden der Corona-Krise abzufedern.

Deutschland will auch nächstes Jahr wieder Schulden machen – und zwar in Milliardenhöhe. Damit sollen die Folgen der Corona-Pandemie abgefedert werden. Wie die deutsche Presse-Agentur berichtet, wurden Eckdaten für das Bundeshaushaltsbudget 2022 beschlossen. Demnach soll Finanzminister Olaf Scholz (SPD) eine Neuverschuldung von 81,5 Milliarden Euro planen. Im laufenden Jahr sind 60,4 Milliarden Euro mehr Schulden als geplant vorgesehen. 

So heißt es in einer Vorlage: "Das Pandemiegeschehen mit veränderten Virusvarianten hat weiterhin erhebliche Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft."

450 Milliarden Euro

Die Nettokreditaufnahme Deutschlands für die Jahre bis 2022 steigt somit auf 450 Milliarden Euro. "Ohne diese Maßnahmen wäre der wirtschaftliche Einbruch in Deutschland viel größer gewesen", so Scholz. "Das ist der Wumms."

Der Haushaltsentwurf wird nun aus den jetzt vorliegenden Eckwerten erstellt und soll im Sommer von der deutschen Koalition aus Union und SPD beschlossen werden.

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