Deutschland verschärft das Sexualstrafrecht

Bild: Reuters

Seit den massenhaften Sex-Übergriffen in der Kölner Silvesternacht wurde das Sexualstrafrecht in Deutschland heftig diskutiert. Am Donnerstag hat der Bundestag eine Verschärfung beschlossen.

Nach dem Grundsatz "Nein heißt Nein" können Übergriff in Zukunft leichter geahndet werden. Geschlechtsverkehr ist rechtswidrig, wenn der Täter gegen den "erkennbaren Willen" des Opfers handelt - also wenn das Opfer deutlich "Nein" sagt.

Werden sexuelle Angriffe in einer Gruppe begangen, so wie das in der Kölner Silvesternacht passierte, können alle Beteiligten belangt werden. Diesen Punkt kritisierten die Grünen - sie befürchten, dass auch Unbeteiligte verurteilt werden können. Penetrantes Grapschen wurde außerdem als eigener Strafbestand eingeführt. Das Gesetz soll ab Herbst in Kraft treten.

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