Schülerin kollabiert im Bus: Das sagt der Direktor

In Kiel war es nur eine Übung, in Gmunden Realität: Eine Schülerin kollabierte im Bus.
In Kiel war es nur eine Übung, in Gmunden Realität: Eine Schülerin kollabierte im Bus.Bild: FF Kiel

Zwei Stunden mussten 55 Schüler in einem Bus ausharren, durften die Türen nicht öffnen. Ein Mädchen (17) kollabierte. "Heute" sprach mit dem Schuldirektor.

Große Aufregung an der Berufsschule in Altmünster (Bez. Gmunden): Vorigen Donnerstag eskalierte in einem voll besetzten Schulbus die Situation.

Zwei Stunden stand er Bus in einem Stau. Weil der Busfahrer laut "Life Radio" die Türen nicht öffnen wollte, herrschte im wahrsten Sinne des Wortes dicke Luft in dem Fahrzeug. Schüler übergaben sich, ein Mädchen (17) kollabierte sogar, zitiert der Privat-Radiosender eine Mutter.

Der Direktor der Berufsschule, Andreas Pesendorfer, versteht allerdings die Aufregung nicht ganz, versucht im Gespräch mit "Heute" zu beruhigen: "Ja, es gab den Zwischenfall, aber bei mir haben sich keine Eltern gemeldet und sich beschwert."

Der Direktor vermutet vielmehr, dass einige Schüler den Bus verlassen wollten, um zu rauchen. "Aber der Busfahrer darf sie natürlich nicht auf die Straße rauslassen", so Pesendorfer. Dann sei die ganze Situation etwas eskaliert.

Dass der Fahrer die Kinder beschimpft habe, kann er sich nicht vorstellen. "Die Fahrer fahren unsere Schüler sehr gerne, weil sie sich benehmen", so der Direktor. Bisher gab es noch nie Probleme – und das, obwohl jeden Tag rund 170 Schüler in drei Bussen vom Internat in Laakirchen nach Altmünster gebracht werden.

Fakt ist aber auch, dass zwei weitere Mädchen in der Schule versorgt werden mussten. "Das war aber schnell erledigt und nichts Ernstes", so Pesendorfer.

Auch das Busunternehmen widerspricht der Darstellung der Mutter. Weil jemand offenbar im Bus geraucht hatte und den Geruch mit Deo übertünchen wollte, sei dem Mädchen übel geworden.

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(gs)

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